Dienstag, 31. Dezember 2013

Einen guten Rutsch ...

... ins neue Jahr wünsche ich Euch allen! Kommt gut rüber - und habt ein wunderbares 2014!




Zu Silvester war ich zwar noch nie auf dem Fischland. ;-) Dennoch stammen diese Fotos von einem Feuerwerk über der Wustrower Seebrücke - es wurde 2010 anlässlich der 775-Jahr-Feier von Wustrow veranstaltet.

Zum Jahresende 2013 möchte ich gern allen danken, die hier gelesen und/oder kommentiert haben - der Austausch mit Euch macht viel Spaß und das Lesen und Gucken in Euren Blogs ganz genauso!

Liebe Grüße
Corinna

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Frohe Weihnachten!

Frohe Weihnachten und stressfreie Tage zwischen den Jahren nur angefüllt mit vielen schönen Dingen, leckerem Essen, Freunden und Familie wünsche ich Euch!




Sonntag, 22. Dezember 2013

Ein Fischländer Winterspaziergang

Im Augenblick ist zwar noch nichts von Schnee und Eis zu entdecken, aber es kann auf dem Fischland auch ganz anders aussehen. ;-) Daher, zwar etwas verspätet, aber dennoch zum Winteranfang ein paar Eindrücke von Fischländer Winterwetter!

Noch rieselt er leise, der Schnee über der See, dem Strand, dem Wellenbrecher und der Seebrücke ...


... aber schon bald nehmen Schnee und Wind zu und fegen übers Wasser zum Hohen Ufer hin.


Allzu weit gucken kann man nicht mehr.


Langsam beruhigt sich der Wind wieder, die Wolken brechen auf, sogar ein paar Sonnenstrahlen blitzen über der Seebrücke hervor, wie mit Puderzucker bestreut sieht der Strand hier aus.


Hier wechsele ich mal kurz die Perspektive für Lottas Blog - und der Puderzucker wird ein klein wenig deutlicher! ;-)


 Aber schon geht der Blick wieder in den blauer werdenden Himmel, mehr Schnee liegt auf den Dünen ...


... Eis auf dem Wellenbrecher und dem Sand, so dass aus einem Möwenbild fast ein Möwensuchbild wird! ;-)


Möwen scheinen glücklicherweise weder kalte Füße ...


... noch einen kalten Po zu kriegen. ;-)


Und Enten ebenso wenig!


Unter der Seebrücke sieht es dank Gischt und Wellen nun so aus:


Und unterhalb des Hohen Ufers kann man auch wieder schön spazieren gehen ...


... und Eiszapfen in allen Variationen bewundern.


Mit diesem Sonnenuntergang vor eisbedeckten Buhnen beende ich meinen ersten Fischländer Winterspaziergang und wünsche Euch allen einen schönen 4. Advent!




Samstag, 7. Dezember 2013

Buchtipp - Das Kochbuch für Fischland-Darß-Zingst

Das Kochbuch für Fischland-Darß-Zingst
Geschichten & Rezepte von Deutschlands schönster Halbinsel


Eins vorweg: Ich koche selbst ganz gern. Aber ich hätte dieses wunderbare Buch auch in meinem Regal, wenn das nicht so wäre. Denn es ist weit mehr als ein Kochbuch, in dem sich Rezept an Rezept reiht. Es ist auch, wie der Untertitel schon sagt, ein Geschichten-Buch von „Deutschlands schönster Halbinsel“ – wobei das großzügig gefasst ist, denn die Bandbreite reicht von Stralsund bis rund um den Bodden.

Wenn man es rein von der Kochseite her betrachten will, bietet es herrlich vielseitige Rezepte. So sind ganz alte Gerichte enthalten – unter anderem aus dem „verschollenen Kochbuch der Inge Lettow“ aus Wustrow. Verraten sei hier schon mal, dass in diesem historischen Kochbuch Eingelegte Heringe mit Tomaten stehen oder Junge Hühner in pikanter Soße oder der Apfelmann.

Wer es moderner mag, der findet Rezepte von Chefkochs der Hotels und Restaurants, in denen man lieber vorab einen Tisch reservieren sollte. Pastinakensuppe mit Speck-Backpflaumen aus dem „Schimmel’s“ in Wustrow gefällig? Oder Involtini vom Darßer Hirschkalb aus dem Restaurant „Am Kiel“ in Ahrenshoop?
Sollte jemand Süßes vermisst haben – weit gefehlt, es gibt natürlich auch Dessert-Köstlichkeiten – vom Apfelmus über Elfenspeise bis zum Sanddorn-Schokoladenmousse.

Die Autoren Peter und Katrin Hoffmann haben die Rezepte nicht nur einfach gesammelt. Sie waren ganz oft vor Ort in den Küchen dabei, haben beim Kochen zugesehen und sich vom köstlichen Geschmack überzeugen können. Nachdem sich ihr Vorhaben, ein Fischland-Kochbuch zu schreiben, herumgesprochen hatte, durften sie von Küche zu Küche „wandern“, und so sind mehr als 200 Rezepte zusammengekommen. Da viele davon von Generation zu Generation weitergereicht wurden, waren die Angaben nicht immer den heutigen Standards angeglichen, sondern die Köche und Köchinnen verwandten „ein bisschen“ von diesem, „etwas mehr“ von jenem – nach Gefühl eben, wie das so ist, wenn man traditionelle Familiengerichte zubereitet. Die Autoren haben deshalb diese Rezepte zu Hause selbst ausprobiert, um sie für den Leser durch messbare Mengenangaben nachkochbar zu machen. Was – auf jeden Fall für mich – eine große Hilfe ist. ;-)

Aber ich sagte ja auch schon: Es ist nicht nur ein Kochbuch. Man kann sich vertiefen in Anekdoten über die Fischland-Schriftstellerin Käthe Miete. Man kann lesen über Navigationsunterricht vom Wustrower Kirchturm, vom alten und neuen Kurhaus in Ahrenshoop, es gibt einen kleinen Text von Hans Fallada und kuriose Geschichten wie die über Schätze vom Müllplatz. Auszüge aus alten und neuen Büchern über die Region fehlen ebenso wenig wie berührende Erinnerungen an vergangene Zeiten, verbracht auf dem Fischland und dem Darß. Wer nicht nur lesen will, kann auch gucken: Das Buch ist durchgängig schön illustriert mit Zeichnungen und mit alten und neuen Fotos aus der Region. Dem Auge wird also auch was geboten. Dem Magen sowieso – und ich bin mir gerade nicht sicher, ob ich nun empfehlen soll, im Buch zu blättern, wenn man gerade Hunger hat – oder doch lieber, wenn man satt ist.

Spaß macht es auf jeden Fall immer! Ich wünsche also: Guten Appetit und viel Vergnügen beim Schmökern!




Katrin und Peter Hoffmann:
Das Kochbuch für Fischland-Darß-Zingst
Geschichten & Rezepte von Deutschlands schönster Halbinsel

Stralsund 2013, 368 Seiten,
ISBN 978-3-941093-14-0
24,90 Euro, zzgl. 2,50 Euro Versand
zu bestellen über http://www.strandlaeufer-verlag.de
und natürlich über den Buchhandel


Ganz nebenbei: Falls jemand noch ein Geschenk sucht für einen lieben Menschen, der gern kocht UND liest, wäre das hier, was der Weihnachtsmann bringen könnte! ;-)


Freitag, 22. November 2013

Fischländer Romantik...

Stecke gerade bis über beide Ohren in Arbeit, deshalb ist hier zurzeit so wenig los ... Zwischendurch aber jetzt bisschen Fischländer Romantik zur Abendstunde!



Freitag, 8. November 2013

Bilder zur Leserunde „Fischland-Rache“

Zurzeit läuft auf www.buechereule.de eine Leserunde zu meinem Regio-Krimi „Fischland-Rache“. Auf Anregung einer Teilnehmerin (huhu!), möchte ich hier parallel dazu ein paar Fotos zeigen.

Wichtigstes zuerst: Das Haus, das Vorbild war für jenes, in dem Inga Lange ihr Restaurant „FischLänder“ betreibt. Es steht in der Karl-Marx-Straße.


Wenn man im Wintergarten sitzt, kann man auf die Alte Eiche schauen - hier im Sommer, im Winter wird um sie herum ein Weihnachtsmarkt veranstaltet.


Die Mordwaffe wurde auf diesem Bunker vorm Hohen Ufer gefunden:

 
Bruno Ewalds Haus steht im Grünen Weg, auf der Bodden-Seite von Wustrow. 
Hiervon hab ich mich inspirieren lassen:


Inzwischen hat der echte Eigentümer des Hauses der Tür übrigens mehr Farbe angedeihen lassen:


Saschas Beerdigung findet zu Pauls Entsetzen auf dem Fischländer Friedhof statt, der aber abgesehen davon unbedingt einen Besuch lohnt – hier die Allee und der Hügel alter Grabsteine:



Einmal nicht auf dem Fischland, sondern auf Stralsunds Fährstraße – das Haus, in dem Dietrich wohnt und der Brunnen, auf den er im Epilog hinunterschaut:




Für einen allgemeinen Eindruck, wie's auf dem Fischland aussieht, seht gern in den einen oder anderen Post hinein - und hier gibt's einen kleinen Rundgang durch Wustrow. :-) Falls jemand noch was Bestimmtes sehen möchte, gern hier kommentieren oder in der Leserunde nachfragen!

Und es kamen noch ein paar Wünsche!

Da wir gerade noch in Stralsund sind, hier eine Straße, die mich zu Saschas Wohnhaus inspiriert hat:


 Bleiben wir bei Sascha. Hier kommt der Waldweg, der zu den Ferienhäuschen weiter weg führt. Ihr müsst Euch das natürlich novembermäßig weniger belaubt vorstellen. ;-) Links im Gebüsch wird Sascha gefunden.


Der Strandübergang, den Paul hochkommt, während Kassandra mit Dietrich redet:


Pauls Haus habe ich komplett erfunden, davon kann ich nicht mal eine Inspiration zeigen. Auch für Kassandras Haus gab es keine direkte Vorlage, es ist "zusammengewürfelt" aus mehreren Kapitänshäusern der Lindenstraße, es könnte etwa so aussehen (nur mit grünen Fensterläden, wie beschrieben):


Einige der Bilder - wie z. B. die vom Waldweg und der Straße mit Saschas Haus - sind tatsächlich Recherchefotos, die Qualität ist daher nicht gerade 1a, aber die Fotos erfüllten für mich ihren Zweck. ;-)


Samstag, 2. November 2013

Die Fischländer Kirche

Nach so viel buntem Herbst und den Muscheln möchte ich Euch heute wieder ein bisschen von Wustrow zeigen und die Fischländer Kirche vorstellen! Der kleine Hügel am Ortseingang von Wustrow war sehr wahrscheinlich schon immer ein heiliger Ort. Bereits die Slawen sollen dort einen Tempel gebaut haben, und nach der Christianisierung wurde eine Feldsteinkirche errichtet, die aber im 19. Jahrhundert endgültig zu klein wurde für die wachsende Bevölkerung. Und so baute man eine neue Kirche - für die stolze Summe von 32.000 Talern. Geweiht wurde sie im Jahr 1873, und das ist die Kirche, die ihr heute hier sehen könnt.




Da die Kirche auf eben jenem Hügel steht, kann man sie nicht nur als Erstes erkennen, wenn man aus Richtung Dierhagen auf das Fischland kommt, sondern hat auch sonst aus vielen Perspektiven einen wunderschönen Blick auf sie.

Vom Hafen:

 

Oder vom Bodden-Ufer über das weite Feld:

Auch von innen ist die Kirche unbedingt sehenswert. Das Altarbild zeigt die Rettung des sinkenden Petrus:


Gegenüber auf der Empore steht die Orgel. Die ist ein bisschen neuer als der Kirchenbau. Sie stammt aus dem Jahre 1971, hat zwei Manuale und ein Pedal und in den dreizehn Registern stehen 986 Pfeifen.


Das Votivschiff, das Ihr vor der Orgel seht, ist der dreimastige Klipper "Hoffnung", der schon in der alten Feldsteinkirche hing. Hier noch mal in seiner ganzen Schönheit:


Eine ganz andere Perspektive auf die "Hoffnung":


Über der Nordempore hängt die "Deo Gloria", die Kapitän Saeger baute:


Und das Votivschiff "Christiana" über der Südempore stammt vom Dierhäger Fischer Emil Otto:


 In der Kirche finden auch regelmäßig Konzerte statt, so vielfältig wie stimmungsvoll und schön.
Die Atmsophäre ist dann wieder eine ganz andere und lässt sich in den folgenden Bildern vielleicht ganz gut erahnen:



Die Tauffünte stammt aus Gotland aus dem 14. Jahrhundert.
Sie wurde in Kalkstein gehauen und ist mit Lilien verziert:
 

Die Kerze beteiligt sich an Sabine Gimms Aktion Ganz nah dran. ;-)


Und natürlich macht die Kirche bei Nacht auch von außen eine gute Figur!