Dienstag, 28. Mai 2013

Fischland-Natur pur!


Diesmal will ich vorweg gar nicht viel reden, sondern gleich ein paar Naturschönheiten zeigen!


Unterhalb des Hohen Ufers blühen im September diese hübschen kleinen Blüten:



Steht man dagegen oben, bietet sich ein ausgefallener Blick auf die See ...


.. und auf die Seebrücke



Die Buhnen, die das Land vor Übergriffen der See schützen sollen, sehen von oben so klein aus.
Aber sie tun ihre Pflicht und bremsen die Wellen!



Sie hier ist davon eher unbeeindruckt ...


... und fliegt einfach weg!



Hätte sie vermutlich nicht getan, wenn sie gewusst hätte, dass es am Abend noch einen traumhaften Sonnenuntergang zu bewundern gab.



Sonntag, 26. Mai 2013

Die Strandstraße


Letztes Mal gab's viele Wellen, heute möchte ich zu einem Spaziergang auf der Strandstraße einladen, die von Wustrows Hauptstraße, der Ernst-Thälmann-Straße, direkt auf die Seebrücke führt.
Die Strandstraße ist zum großen Teil verantwortlich dafür, dass mein Mann und ich Wustrow-süchtig geworden sind. Als wir zum ersten Mal aufs Fischland kamen, bogen wir in die Strandstraße ab, weil der Name so hübsch klang - und wir beschlossen sofort: Hier bleiben wir!

Als wir im letzten März dort waren, zeigte sich der obere Teil (geradeaus der Blick auf die Seebrücke) der Strandstraße so:



Aber im Sommer sieht das hier gaaaanz anders aus. Da gibt's alles, was man für einen sonnigen Tag am Strand braucht - inklusive der superleckeren Waffeln am Stil!



In Richtung Ortskern gleich hinter diesem bunten Treiben steht die Seenotrettungsstation mit dem alten Boot, das früher zur Rettung Schiffbrüchiger eingesetzt wurde.



Ein Stück weiter fällt diese schöne Strandvilla ins Auge - neulich zu verkaufen, aber leider ein klein bisschen zu viel für meinen Geldbeutel... Naja, träumen darf man ja! ;-)





Gegenüber steht dieser imposante Baum - das alte Haus und der zugehörige Garten, die sich einst dahinter verbargen, gibt's nicht mehr, dort wurde das neue "Strandquartier" eröffnet - aber der Baum durfte glücklicherweise bleiben!


 

Dies ist ist das alte Fischländer Zollhaus - heute kann man darin seinen Urlaub verbringen.



Die "Villa Daheim" habe ich schon im Spaziergang durch Wustrow kurz vorgestellt. Sie hat mich bei meinem ersten Besuch in Wustrow so beeindruckt, dass ich sie zum Schauplatz meines Fischland-Romans "Die verborgene Kammer" machte, wo ich sie umtaufte in "Kranichburg". 
Im wahren Leben wohnte hier der Fischländer Pastor, nachdem er 1971 nach 25 Jahren im Dienst der Gemeinde in den Ruhestand ging.




Zum Abschluss für heute noch zwei Kapitänshäuser.



Freitag, 24. Mai 2013

Die perfekte Fischland-Welle


Die perfekte Welle zu finden, ist ein unendliches Unterfangen! Wenn ich meine Fotos durchforste, finde ich massenweise Wellen-Bilder, aber nur wenige sind wirklich gelungen. Genau im richtigen Sekundenbruchteil auf den Auslöser zu drücken, ist Glücksache. Aber gerade weil ich dieses Glück so selten habe, versuche ich es immer wieder aufs Neue. Auch wenn ich schon gefühlte 1000 Wellen-Fotos gemacht habe. ;-)

Hier eine meiner absoluten Lieblingswellen.



Und noch eine, diesmal von der Seebrücke. 
Das Wasser rollt bei stürmischem Wind direkt auf den Wellenbrecher zu.



Zurück am Strand diesmal eine Welle mit Blick auf die Seebrücke.



Das Fischland kämpft ständig mit der See, die sich ihren Teil des Landes raubt. 
Stück für Stück, Zentimeter für Zentimeter wird das Hohe Ufer schmaler. 
Wo vor ein paar Jahren noch ein Weg war, ist heute Abbruchkante - 
und was auf dem Land stand, stürzt in die See wie hier. 
Dennoch ist auch das faszinierend anzusehen unterhalb des Hohen Ufers 
zwischen Wustrow und Ahrenshoop.



Und hier schließlich hält noch jemand Ausschau -
nach der perfekten Welle!


Montag, 20. Mai 2013

Ein Rundgang durch Wustrow


Das Ostseebad Wustrow ist der Kern des Fischlandes. Der Ortsname stammt vom slawischen „Swante Wustrow“, das bedeutet heilige Insel – und scheint mir nach wie vor passend für das einmalige Land zwischen den Wassern.

Meinen Rundgang beginne ich auf der Seebrücke.


Von dort kann man seinen Blick über den Strand hinweg zur Steilküste gleiten lassen. Zu einem Spaziergang laden sowohl der Weg auf dem Hohen Ufer selbst als auch der unterhalb ein. Manchmal kann man dabei nasse Füße kriegen, aber es lohnt sich immer!


Zurück am Strand könnte man sich bei besserem Wetter als hier in einem der Strandkörbe niederlassen.


Aber da es doch ziemlich stürmisch ist, gehen wir ein bisschen durch den Ort, um ein paar der zahlreichen Kapitänshäuser


und Villen 

zu bewundern, die nicht nur links und rechts der Strandstraße stehen, sondern sich überall im Ort finden.

Wustrow wurde einst auch Kirchdorf genannt – weil die Fischländer Kirche die einzige in der Umgebung war. Die Kirche steht auf einem kleinen Hügel am Ortseingang und ist schon von weithin sichtbar. 



Von der Kirche muss man quasi nur umme Ecke gehen – schon steht man am Fischländer Hafen, in dem im Sommer (fast) immer zumindest ein Zeesboot liegt.



Vom Hafen aus genießt man am besten den wunderschönen Blick über den Bodden in Richtung Bernsteinstadt Ribnitz oder, viel näher dran, den nach Barnstorf.



Barnstorf ist berühmt für seine Kunstscheune, in der es jedes Jahr wechselnde, spannende, interessante Ausstellungen zu sehen gibt. 


Wustrow hat viele Höhepunkte – einer davon ist zum Tagesabschluss ein Sonnenuntergang an der See.